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Predigt von Pfarrer Daigeler zum Ostersonntag

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, nach der Überlieferung der Evangelisten, wir hörten es am Palmsonntag, feierte Jesus an seinem letzten Abend mit seinen Jünger das Pascha. Dieses Fest beging er, beheimatet in Glaube und Sitte Israels, Jahr für Jahr. Eigentlich nichts Außergewöhnliches. Seine Freunde gehen ja davon aus, wenn sie nachfragen, wo sie das Paschamahl vorbereiten sollen. Das Osterfest, das wir heute feiern, und das Paschafest, das die Juden begehen, hängen nicht nur terminlich – wie es heuer der Fall ist – zusammen. Worum geht es?

Predigt von Pfarrer Daigeler in der Osternacht C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, Wasser ist Leben. Keine Pflanze, kein Tier, kein Mensch kann ohne Wasser überleben. Der Schöpfungsbericht, den wir nach dem Entzünden des Osterlichts in dieser Nachtwache hörten, erinnert daran. Das Wasser des Himmels, der Regen, wird neben dem Licht erwähnt. Land und Meer werden geschieden, damit Leben sich entfalten kann.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Karfreitag 

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, „seht, der Mensch“, so stellt Pilatus Jesus der Menge vor. Ein knapper Satz, der in der ausführlichen Lesung der Johannes-Passion vielleicht gar nicht bemerkt wird. In seiner lateinischen Form Ecce homo ist er in der christlichen Kunstgeschichte die Bezeichnung für die Darstellung des verurteilten Jesus, der im Purpurmantel, die Dornenkrone tragend, still duldend dasteht.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Gründonnerstag

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, üblicherweise verwenden wir für die heilige Kommunion kleine, runde Hostien. Aus praktischen Gründen sind die Brotstücke dadurch bereits „portioniert“. Unter den verschiedenen Verben, mit denen die Evangelisten und der heilige Paulus von Jesu Handeln beim Letzten Abendmahl erzählen, kann leicht eines davon untergehen, obgleich sie allesamt wichtig sind. Fünf Verben hat die Kirche aus dem Neuen Testament in ihr Eucharistisches Hochgebet übernommen: So spricht der Priester bei der Wandlung, dass Jesus das Brot nahm, Dank sagte, das Brot brach, es weiterreichte und sprach.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Palmsonntag C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, immer wieder heißt es, der Glaube sei weltfremd. Die Worte der Bibel oder der Kirche seien lebensfremd… Man müsse sie daher der Zeit oder der „Lebenswirklichkeit“ anpassen… Wenn wir am heutigen Palmsonntag in einem großen Bogen den Weg Jesu sehen – angefangen von seinem bejubelten Einzug in Jerusalem bis hin zu seinem Tod am Kreuz, dann meine ich, hier sind wir ganz nah dran am Leben der Menschen und der Welt, wie es in Wirklichkeit ist. All diese Worte und Ereignisse sprechen eine zeitlose Wahrheit über Menschen und über Gott aus.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 5. Fastensonntag - Lesejahr A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, am Grab eines lieben Menschen zu stehen, erschüttert uns. Es ist der Verlust, die Ohnmacht, aber auch das Bewusstwerden der eigenen Vergänglichkeit. All diese Aspekte finden sich in der Trauer. Im Evangelium begegnet uns eine herzliche Szene. Jesus weint am Grab eines Freundes. Lazarus ist gestorben, seine beiden Schwestern tragen sowohl ihre Trauer als auch ihre Fragen an Jesus heran: „Wärst du hier gewesen, wäre mein Bruder nicht gestorben…“

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 4. Fastensonntag - Lesejahr A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, unsere Welt ist zweifellos voller Bilder und Eindrücke. Inzwischen fast unabhängig vom Alter schauen wir beispielsweise mehrfach am Tag auf das Handy, um Fotos und Informationen zu sehen. Unter den verschiedenen Sinnen, mit denen wir die Welt wahrnehmen, ist das Sehen zwar nicht der einzige, doch offenbar der stärkste Impuls. Wir trauen zumeist dem, was wir sehen. Selbst wenn wir manchmal besser „unseren Augen nicht trauen“ sollten…

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 3. Fastensonntag – Lesejahr A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, viele Bestandteile der Fastenzeit kommen aus der Taufvorbereitung der frühen Kirche. Das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis wurden den Taufbewerbern überreicht, damit sie diese auswendig lernten. Es war klar, dass es Christsein nur gibt, wenn man um die Grundlagen des Glaubens weiß, dass Gott Schöpfer und Erlöser ist, dass Jesus uns durch sein Sterben und Auferstehen das ewige Leben erworben hat, dass der Heilige Geist uns zur Gemeinschaft der Kirche formen will. Ebenso wichtig war das rechte Beten, darum das Gebet, das Jesus selbst seine Jünger gelehrt hat.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 2. Fastensonntag C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wer kennt das nicht, die Sehnsucht nach Ruhe und Frieden…? Frei sein von Sorgen. Der Aufstieg auf einen Berg, von dem auch das heutige Evangelium erzählt, ist ein sprechendes Bild. Irgendwie kann man sich auf dem Gipfel über die Alltagssorgen erheben. Man hat den größeren Überblick, die weite Sicht, das Aufatmen ohne den Staub und den Lärm der Welt…

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 8. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, beim ersten Hören scheint das Bildwort Jesu überzogen. Einen „Balken im eigenen Auge“, den wird doch jeder bemerken. Mag sein. Aber wie steht es um die eigentliche Aussage? Sind wir nicht tatsächlich im Urteil über andere oft strenger als über uns selbst?

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 7. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, „zuerst kommt das Irdische, dann das Überirdische“, schreibt der heilige Paulus. Wir haben es in der Zweiten Lesung gehört. Natürlich kann man erklären, dass der Apostel hier gegen eine Vergeistigung des Glaubens, gegen spirituelle Übertreibungen predigt und den Glauben der Korinther gleichsam „erden“ will. Aber die Heilige Schrift ist ja nicht bloß ein historisches Dokument, das Geschichten von früher erzählt. Sie richtet sich ebenso an uns. Heute will uns Gottes Wort ansprechen.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 6. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, ich denke, dass jeder mit unterschiedlichen Motivationen zum Gottesdienst kommt. Der eine kommt, weil für ihn der sonntägliche Kirchgang fester Bestandteil seiner Frömmigkeit ist. Ein anderer kommt, weil er sich innerlich sagt: „Heute wäre das gut.“ Vielleicht ist jemand anderes einfach da, weil für einen lieben Menschen das Gebetsgedenken der Messe ist. Und es gibt noch andere Motivationen.

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