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Predigt von Pfarrer Daigeler zum Christkönigssonntag A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, „Christus König alle Zeit, heute und Ewigkeit.“ So singen wir in einem bekannten Lied zum heutigen Christkönigsfest. Es stammt aus einer Zeit, in der diese Frömmigkeitsform große Popularität genoss. Unser Schatz an Liedern und Gebeten ist Gottlob größer als eine bestimmte Epoche. Wir dürfen schöpfen aus dem Reichtum von Betern unterschiedlicher Generationen und Regionen. In jeweils verschiedenen Situationen unseres Lebens können wir darin Freude und Trauer, Hoffnung und Halt finden.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 33. Sonntag im Jahreskreis A

Spr 31,10-13.19-20.30-31; 1 Thess 5,1-6; Mt 25,14-30

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, die Mahnung des heiligen Paulus klingt drastisch: „Der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht“. Gleichzeitig klingt sie irgendwie aus der Zeit gefallen. Jeder vernünftige Mensch weiß um die Endlichkeit seines Lebens, darum, dass keiner von uns „seine Stunde“ kennt. Und doch hat sich ein Lebensstil eingebürgert, der diese Wirklichkeit völlig auszublenden scheint. Von der Endlichkeit des Lebens spricht man nicht. Und selbst in der Kirche wird nicht mehr über die Letzten Dinge „Gericht, Himmel, Hölle, Fegefeuer“ gesprochen.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Kirchweihsonntag

Ez 47,1-2.8-9.12; 1 Kor 3,9c-11.16-17; Joh 2,13-22

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, ein Gotteshaus im eigenen Ort zu haben, ist ein großes Geschenk. Wir nehmen es vielleicht manchmal für selbstverständlich, weil hier in Birnfeld / Wettringen seit Jahrhunderten eine Kirche steht. Weil hier – jedenfalls solange wir uns erinnern können – regelmäßig die Heilige Messe gefeiert wurde und wird sowie andere Andachten stattfanden und stattfinden. Wir verbinden diese Kirche auch mit wichtigen Glaubensdaten: mit der Taufe unserer Kinder oder mit der Seelenmesse für verstorbene Angehörige...

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 32. Sonntag im Jahreskreis A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, das Gleichnis Jesu, das uns im heutigen Evangelium begegnet, war im Mittelalter überaus häufig an Kirchenportalen dargestellt: die klugen und die törichten Jungfrauen. Eine Mahnung, eine Erinnerung an die Vorbeigehenden wie an alle, die die Kirche betreten: Vergiss in der Geschäftigkeit deiner Aufgaben nicht die Wachsamkeit, nicht den Blick für die Endlichkeit deiner Zeit, nicht den Blick für Christus, der wiederkommt zu einer Stunde, die kein Mensch kennt.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 31. Sonntag im Jahreskreis A

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Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, einen wunderbaren Satz aus der Feder des heiligen Paulus hörten wir gerade in der Zweiten Lesung: Wir „wollten euch nicht nur am Evangelium Gottes, sondern auch an unserem Leben teilhaben lassen“. Mich berührt dieser Satz immer wieder tief.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Hochfest Allerheiligen 

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, es gibt gewiss unterschiedliche Arten des Betens. Das kirchliche oder liturgische Beten besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. Es ist zuerst die sogenannte „Anamnese“ und dann folgt die Bitte. Der griechische Fachbegriff „Anamnese“ wird oft mit „Erinnerung“ übersetzt. Mehr noch geht es um Vergegenwärtigung. So beten wir etwa in der Osternacht: „Deine uralten Wunder leuchten noch in unseren Tagen“. Sie sind in unserem Glaubenswissen lebendig.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 30. Sonntag im Jahreskreis A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, oft überliefern uns die Evangelisten die Fragen der Schriftgelehrten oder Pharisäer als Streitgespräch mit Jesus. Aber schauen wir zunächst einmal sine ira et studio auf das dahinterstehende Anliegen. Die Menschen erleben Jesus als geistlichen Menschen, als Lehrer des Glaubens. Das macht Eindruck auf sie. Ich denke, wir können uns das gut vorstellen. Auch wir kennen – hoffentlich – Menschen, die uns mit der Tiefe ihres Glaubens beeindrucken oder beeindruckt haben. Und so fragen die Menschen: Wie gelingt das eigentlich, Glauben? Wie geht das, als religiöser oder geistlicher Mensch leben?

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 29. Sonntag im Jahreskreis A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, ein allumfassender Anspruch der Religion auf sämtliche Lebensbereich scheint heute vermutlich vielen Menschen fremd. Darum würden wir manche Fragen gar nicht mehr stellen, wie wir sie im heutigen Evangelium hören. Was soll das Zahlen von Steuern mit meinem Glauben zu tun haben? Ist man als Gläubiger an staatliche Anordnungen gebunden? Kann man sich als Christ in jeder Art von Verein oder Gruppe engagieren. Ist es angemessen, diese oder jene Beschäftigung auszuüben? Wer würde so etwas noch fragen?

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 28. Sonntag im Jahreskreis A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wenn er etwas nicht will, findet der Mensch stets eine Ausrede. Und wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Daran musste ich denken beim Lesen des Gleichnisses vom Hochzeitsmahl, das wir am heutigen Sonntag hören.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 27. Sonntag im Jahreskreis A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, stellen Sie sich vor ein Projekt, das Ihnen ganz wichtig ist, an dem Sie mit Herzblut gearbeitet haben – dieses Projekt stößt auf keinerlei Interesse, ja sogar auf Ablehnung. Was werden Sie empfinden? Wie werden Sie reagieren?

Predigt vom Pfarrer Daigeler zum 26. Sonntag im Jahreskreis A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, zwei Haltungen oder Reaktionen auf das Thema Glauben beschreibt Jesus im heutigen Evangelium. Eine äußere Ablehnung, hinter der manchmal aber doch Neugierde oder eine echte Suche nach Sinn stecken kann, und eine äußere Zustimmung, die aber nicht vom Leben und Handeln gedeckt ist.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 25. Sonntag im Jahreskreis A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, unter Gläubigen wie unter Theologen wird manchmal diskutiert, ob Gott nun mehr barmherzig oder mehr gerecht sei. Jede Sichtweise wird gute Belege aus der Heiligen Schrift anführen können, die einerseits vom überschwänglichen Erbarmen Gottes sprechen, andererseits auch von seinem Gericht, das gut von böse scheidet. Oftmals entsteht die Befürchtung, man müsse jeweils die zu wenig gesehene Seite Gottes verteidigen.

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