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11. Sonntag im Jahreskreis B

Zum Sonntag. Beim Wettersegen beten wir darum, dass Gott unsere Arbeit begleite, damit wir Dankbarkeit gebrauchen, „was durch die Kräfte der Natur und die Mühe des Menschen gewachsen ist“. Dort, wo wir das in Demut anerkennen, dass wir einander, dass wir andere und die gute Schöpfung Gottes brauchen, dort gelingt unser Leben. Dort, wo wir unsere jeweiligen Kräfte und Begabungen einbringen, dort gelingt die menschliche Gemeinschaft und unser eigenes Leben. Dort, wo wir an Gottes Macht glauben, wo wir gläubig um seinen Segen bitten, dort finden wir das gute Leben – in dieser Zeit und einmal in seiner Ewigkeit. Gott segne Sie, Ihr Pfr. Daigeler.

 

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

die Herzmitte unseres katholischen Glaubens ist die heilige Eucharistie. Einfach und schwierig zugleich. Einfach, weil der Herr schlichte Gestalten, nämlich Brot und Wein, gewählt hat, um leibhaft und dauerhaft bei seiner Kirche zu bleiben. Schwierig, weil sich diese Gegenwart Christi unseren Blicken entzieht. „Augen, Mund und Händen täuschen sich in dir“, so dichtete der große, heilige Theologe Thomas von Aquin (vgl. Gotteslob, Nr. 497,2).

Seit es Christen gibt, feiern sie den Tag des Herrn mit der sonntäglichen Eucharistie. Und schon seit den ersten Jahrhunderten gibt es die tägliche Feier der heiligen Messe, die den Priestern aufgetragen ist. Hinzu kam im 13. Jahrhundert als eigenes Fest Fronleichnam, dessen mittelhochdeutscher Name soviel bedeutet wie „Leib des Herrn“, also „Leib Christi“: Mit Messfeiern, Anbetung und Prozessionen zeigen die Gläubigen an diesem Fest ihre Dankbarkeit für das Sakrament des Altares. In Anlehnung an den Gründonnerstag liegt das Fest bewusst auf einem Donnerstag (10 Tage nach Pfingsten).

Beten wir, damit unser aller Weg ein Weg mit Jesus wird – an Fronleichnam und an jedem Tag.

Pfarrer daigeler

Gott segne Sie,

Ihr Pfarrer Dr. Eugen Daigeler

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