logo pg liborius wagner Stadtlauringen

7. Ostersonntag

Nach dem Tod Jesu waren seine Jünger verunsichert. Behutsam führt sie der Auferstandene in eine neue Beziehung. Er verspricht einen Beistand, seinen guten und Heiligen Geist. Gemeinsam mit Maria erbitten die Jünger diese Gotteskraft. Die neun Tage vor Pfingsten sind die Pfingstnovene. Bitten wir gemeinsam um den Heiligen Geist, den Tröster, den Beistand, den Geist des Rates und der Stärke. Damit wir aufatmen können. Damit wir selbst neue Hoffnung schöpfen und sie mit anderen teilen. Gott segne Sie, Ihr Pfr. Daigeler.

 

Liebe Besucher unserer Homepage,

Jesus Christus ist von seinem himmlischen Vater durch den Tod in die Auferstehung getragen worden. Jesus lebt. Das ist die Mitte des christlichen Glaubens. Das feiern in den 50 Tage der Osterzeit.

Aber wie kommen wir zu diesem Glauben? In einer Kindersendung heißt es: „Wer nichts fragt, bleibt dumm.“ Ja, vieles wissen wir aus Gesprächen, aus dem Zeugnis unserer Eltern, Lehrer, vertrauter Menschen und anderer. Zum Ostersonntag gehört die sogenannte Ostersequenz (Gotteslob, Nr. 320). Der erste Teil dieses Gesanges ist eine bildhafte Erzählung, was sich in der Osternacht zugetragen hat. Tod und Leben lagen im Kampf mit einander. Doch das Leben hat gesiegt.

Es folgt als zweiter Teil ein Gespräch mit Maria von Magdala. Diese Frau ist die erste Zeugin der Auferstehung: „Was hast du gesehen, Maria? Sag uns, was ist passiert?“ Und Maria Magdalena berichtet, wie der Engel, das leere Grab und schließlich die Begegnung mit dem auferstandenen Herrn sie zum Glauben geführt haben. Sie schließt mit ihrem Glaubenszeugnis: Christus, meine Hoffnung, ist auferstanden.

Die Ostersequenz ist ein Gespräch mit einer Zeugin der Auferstehung. In gewisser Weise ist die ganze Heilige Schrift ein Gespräch mit Zeugen des Glaubens. Glauben wird geweckt durch die Worte von Zeugen. An mir ist es, ob ich ihrem Zeugnis vertraue. Dabei gibt es so etwas wie die Gewissheit des Herzens. Aber es ist natürlich auch eine Frage der Glaubwürdigkeit. Darum ist die Glaubwürdigkeit unseres christlichen Lebens wichtig.

Wir haben das Zeugnis so vieler Frauen und Männer, die in Wahrhaftigkeit den Glauben an Christus gelebt haben. Die Ostersequenz endet mit dem Bekenntnis: „Scimus Christum surexisse. – Wir wissen, dass Christus auferstanden ist.“

Dass die Zuversicht und Freude dieses Osterglaubens Sie erfüllt, wünsche ich Ihnen.

Pfarrer daigeler

Gott segne Sie,

Ihr Pfarrer Dr. Eugen Daigeler

­