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Predigt von Pfarrer Daigeler zum 4. Fastensonntag (Texte Lesejahr A)

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, unmittelbar nach der Taufe wird dem Neugetauften bzw. seinen Eltern und Paten eine brennende Taufkerze überreicht. Dieses schöne Zeichen wird begleitet von einem Gebet: Der Getaufte möge „als Kind des Lichtes“ leben. Das Bild von den Kindern des Lichtes haben wir eben in der Zweiten Lesung gehört. Jesus sagt an anderer Stelle von sich: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird das Licht des Lebens haben“. Der Glaube an Christus macht das Leben hell! Darum ist das Gebet wichtig, dass das Licht des Glaubens nie erlöschen möge in den Herzen der Getauften.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 3. Fastensonntag (Lesungen vom Lesejahr A)

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, „verhärtet euer Herz nicht wie in Meríba, wie in der Wüste am Tag von Massa.“ Diese Worte aus dem Psalm 95 beten Priester und Ordensleute an jedem Morgen als Beginn des Stundengebetes. Wir haben diese Worte heute zwischen den beiden Lesungen als Antwortpsalm gehört. Nun kann man die Psalmworte als eine historische Erinnerung sehen an das, was wir in der Ersten Lesung gehört haben. Die Israeliten sind zwar aus Ägypten befreit, aber ihr langer Weg durch die Wüste macht sie müde. Sie sind erschöpft, sie sind durstig. Und da ist es doch nur verständlich, dass sie nach Wasser schreien.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 2. Fastensonntag C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, und Abram „glaubte dem HERRN“. Das Vertrauen steht am Beginn der Erzählung von Abram – später Abraham – im ersten Buch der Bibel, dem Buch Genesis. Wenn wir solche Worte hören, klingen sie vielleicht wie selbstverständlich für uns. Klar, die Patriarchen und Propheten sowie später die Apostel und die Heiligen, sie haben an Gott geglaubt. Wie sollte es auch anders sein, sonst wäre ihre Geschichte ja nicht aufgeschrieben worden…

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 8. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, durch die Krankheit des Heiligen Vaters beten zur Zeit viele Gläubige für ihn; manche denken auch darüber nach, was er uns gelehrt hat. Für mich ist in seinen Predigten besonders oft das Thema „Unterscheidung“ zu hören. „Discernimento“ sagt Papst Franziskus dann auf Italienisch, zu deutsch: Unterscheidung. Für die geistliche Tradition des Jesuiten, aus der der Papst stammt, ist das ein Kernanliegen. Der Gründer der Jesuiten, der heilige Ignatius von Loyola hat sich intensiv damit beschäftigt. Er wollte Gläubigen helfen bei der „Unterscheidung der Geister“ und ihnen damit zu einer guten Entscheidung verhelfen. Er hat dazu das entwickelt, was wir „Exerzitien“ nennen.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 7. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, manchmal ist zu hören, die Kirche sei zu streng. Sie solle ihre Weisungen zu Ehe und Partnerschaft, zum Schutz des ungeborenen Lebens, aber auch zur Ordnung des Gottesdienstes nicht mehr so genau nehmen… Wenn ich ins heutige Evangelium schaue, dann sind die Forderungen aus dem Munde Jesu noch weit anspruchsvoller. Die Feinde lieben; denen Gutes tun, die mich hassen; großzügig zu sein, wo weder Dank noch Anerkennung zu erhoffen sind. Das ist wahrlich viel verlangt.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 6. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wie komme ich zu einem guten Ergebnis, wenn eine schwierige Entscheidung gefragt ist? Es gibt Fragen, da ist es ganz offenkundig, wie man handeln soll. Ein Mensch stürzt vor meinen Augen auf dem Gehweg. Wer wäre der Meinung, dass man nicht unmittelbar gerufen ist zu helfen? Oder fügen wir hinzu, welcher Mensch, der zumindest immer wieder sein Gewissen prüft, der nicht vollkommen durch Gleichgültigkeit abgestumpft ist.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 5. Sonntag im Jahreskreis C 

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, einen Fischer, der nichts gefangen hat, zur Führungskraft bestellen? Würden Sie das machen? Derzeit bewerben sich im Wahlkampf zahlreiche Personen um Spitzenämter in unserem Staat. Keiner von ihnen würde wohl in seine Bewerbung schreiben: Ich kann es nicht… Warum erzählt uns also die Berufungsgeschichte der ersten Apostel zunächst von einer erfolglosen Aktion? „Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen“, sagt Petrus zu Jesus.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Fest der Darstellung des Herrn - Mariae Lichtmess

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wie nehmen wir die Welt wahr? Ist es so, dass wir uns einfach umschauen müssen, und dann ist alles klar? Reichen die Augen aus, sofern man nicht sehbehindert ist? Sehen wir, die wir hier versammelt sind, alle dasselbe?

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 3. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, der Glaube macht das Herz weit. Er macht das Leben schön. Natürlich gibt es auch Verzerrungen oder Entstellungen des Glaubens. Aber wir selbst haben hoffentlich schon die Erfahrung gemacht, wie wir durch ein Wort des Glaubens gestärkt worden sind oder dass wir in einer schweren Stunde gestärkt wurden durch die Erfahrung der Nähe Gottes.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 2. Sonntag im Jahreskreis C

Jes 62,1-5; 1 Kor 12,4-11; Joh 2,1-11

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, jetzt müsste ich eigentlich die Ehemänner zur Hilfe bei der Predigt holen. Sie könnten helfen, diesen wunderbaren Satz zu veranschaulichen: „Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich.“ Dieses Trostwort des Jesaja haben wir gerade in der Ersten Lesung gehört. Im Bild von Braut und Bräutigam beschreibt der Prophet die besondere Beziehung, die Gott seinem Volk Israel schenkt.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Fest der Taufe des Herrn C

Jes 42,5a.1-4.6-7; Apg 10,34-38; Lk 3,15-16.21-22

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, im vergangenen Sommer waren wir mit einer Pfarrei-Wallfahrt in Norwegen. Wer dort in die Sonntagsmesse geht, wird Norweger antreffen, aber in mindestens ebenso großer Zahl Menschen aus Polen, aus Vietnam, den Philippinen und anderen Ländern. Diese Erfahrung kann man in vielen, katholischen Kirchen weltweit machen. Das veranschaulicht uns gut, was der Apostel Petrus in seiner Predigt meinte, die wir in der Ersten Lesung gehört haben. In der Apostelgeschichte ist zu lesen: Jetzt begreife ich, dass Gott „in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist“.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Hochfest der Erscheinung des Herrn

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, liebe Sternsinger, wenn wir die Weihnachtszeit feiern, könnte man den Eindruck bekommen, es handle sich um ein beschauliches Fest: Das Kind, Maria und Josef, die Hirten… Unsere deutsche Art Weihnachten zu feiern, fördert diese Innigkeit. Das ist nichts Schlechtes. Heute wird es aber erweitert durch das wichtige Fest der Erscheinung des Herrn. Im kirchlichen Kalender steht der Dreikönigstag in seinem Rang auf Augenhöhe mit dem Weihnachtfest.

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