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Weißer Sonntag

Diese Zeichen „sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist“ und dass ihr in diesem Glauben das Leben habt. Mit diesen Worten schließt Johannes sein Evangelium. Die Heilige Schrift will zum Glauben bewegen. Wo wir als Christen nicht mehr Menschen in die Berührung mit Christus bringen, da hören wir selbst auf Christen zu sein. Ich gebe zu, dass das nicht einfach ist: Zu glauben, dass da einer gestorben ist und leben soll. Der Apostel Thomas sagt: „Wenn ich es nicht gesehen habe, glaube ich nicht.“ Es braucht das Wagnis, ganz anderen zu vertrauen: Dem auferstandenen Herrn, der sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“ Den Frauen und den Jüngern, die sagen: „Wir haben den Herrn gesehen.“ Doch dieser Mut wird belohnt! Gott segne Sie, Ihr Pfr. Daigeler.

 

Liebe Besucher unserer Homepage,

wir gehen auf das Osterfest zu. Es ist das größte, christliche Fest, weil es die größte Hoffnung birgt: Jesus ist für uns gestorben und er ist auferstanden. Wer sich an ihm festhält, der wird von ihm gehalten, der geht auch im Tod nicht unter. Weil Christus lebt, weil er wirklich auferstanden ist, haben wir Hoffnung auf das ewige Leben.

Das Josefsjahr, das Papst Franziskus ausgerufen hat, verdeutlicht uns diese Glaubensgewissheit am Bespiel des Nährvaters Jesu. Nach der Überlieferung waren Jesus und Maria beim Sterben Josefs zugegen. Darum gilt Josef, der an der Hand von Jesus und Maria heimgehen durfte, als Patron einer guten Sterbestunde. Ein wichtiges Anliegen – auch für unsere Zeit, dass Menschen nicht durch die Hand eines Menschen, nicht allein gelassen, sondern an der Hand eines Menschen – würdig, gestärkt durch die Sakramente und mit gläubiger Zuversicht – sterben dürfen.

Am heiligen Josef sehen wir, was Papst Benedikt so wunderbar ausdrückte: „Wer glaubt, ist nie allein – im Leben nicht und auch im Sterben nicht.“ Bitten wir den Nährvater Jesu um seine Fürsprache für unsere Pfarreien und die ganze Kirche, für unsere Familien, für alle Menschen – für alle, „die verstanden haben, dass niemand sich allein rettet“ (Papst Franziskus).

Ich lade Sie herzlich ein, mit uns die Gottesdienste der heiligen Tage des Leidens, Sterbens und der Auferstehung Christi zu feiern,

und wünsche Ihnen ein frohes Osterfest!

Pfarrer daigeler

 

Gott segne Sie,

Ihr Pfarrer Dr. Eugen Daigeler

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