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Erstkommunionfeier in der Pfarreiengemeinschaft

Bei strahlendem Sonnenschein zogen 26 Kommunionkindern aus den Orten der Pfarreiengemeinschaft Liborius Wagner Markt Stadtlauringen in die Kirche St. Johannes ein. Österliche Lieder erklangen zum festlichen Orgelspiel von Organist Jakob Keller. Ein Gesangsensemble unter seiner Leitung bereicherte die feierliche Liturgie am Weißen Sonntag, den 7. April.

Heilige Woche in der Pfarreiengemeinschaft

Mit Messfeiern in Birnfeld, Wettringen, Ballingshausen und Stadtlauringen eröffneten Christen die Heilige Woche, die wir meist "Karwoche" nennen. Besonders für die Kinder war es ein besonderer Tag. Sie hatten Palmbuschen in den Händen und feierten Jesus als König. Wegen des unbeständigen Wetters wurden die Palmprozessionen teilweise verkürzt, aber die Blasmusik und der Gesang zeigten den festlichen Einzug Jesu in Jerusalem an. In seiner Predigt schlug Pfarrer Daigeler eine Brücke zwischen der Treue Christi auf seinem Leidensweg und der gelebten Treue des seligen Liborius Wagner, dessen Seligsprechung sich am 24. März zum 50. Mal jährte.

Tabernakeltüren in Stadtlauringen restauriert

Große Freude zeigten die Gläubigen darüber, dass zum Osterfest der Tabernakel in der Stadtlauringer Kirche in neuem Glanz erstrahlt. Die Türen waren in der Goldschmiede Andreas Schwarzl fachkundig restauriert worden, was die Mitfeiernden mit einer Kollekte großzügig unterstützten. Karfreitag und Karsamstag ist der Tabernakel traditionell leer, um auf die Trauer über den Tod Christi hinzuweisen. Für die feierliche Osternacht wurden die Türen wieder eingebaut, um das österliche Sakrament aufzunehmen.

Liborius-Wagner-Kreuzweg am Palmsonntag

Am Tag der Seligsprechung von Liborius Wagner, dem 24. März, hatten der pastorale Raum "Schweinfurter Oberland - seliger Liborius Wagner", die Kolpingsfamilie Stadtlauringen und die Pfarrei Altenmünster zum Kreuzweg eingeladen. Am Nachmittag des Palmsonntags hatten sich trotz widrigen Wetters dazu rund 50 Pilger vor dem Pfarrhaus Altenmünster versammelt. Zum 50. Jahrtag der Seligsprechung hatte Weihbischof Ulrich Boom sein Kommen angekündigt, leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Vor 50 Jahren ist Liborius Wagner seliggesprochen worden.

Er wird vor allem in Altenmünster und in Heidenfeld verehrt. Die Hörfunkredaktion des Bistums Würzburg hat einen Beitrag erstellt, der den Seligen vorstellt. Eine Reporterin hat bei Pfarrer Dr. Eugen Daigeler und bei Frau Gerlinde Erhart nachgefragt. So werden die Seligsprechung 1974 und die Bedeutung des Märtyrers lebendig.

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Vortrag von Professor em. Dr. Wolfgang Weiß zum 50. Jubiläum der Seligsprechung Liborius Wagners

Ist der Priester Liborius Wagner wirklich ein ökumenischer Seliger? In seinem Vortrag zum 50. Jubiläum der Seligsprechung Wagners in Heidenfeld (Landkreis Schweinfurt), wo in der Pfarrkirche die Gebeine des Märtyrers beigesetzt sind, hat der Kirchenhistoriker Professor em. Dr. Wolfgang Weiß angemahnt, jede anachronistische Annährung an diesen zu vermeiden. „Liborius Wagner war eben ein katholischer Christ sowie Priester – und hierbei sogar noch ein Konvertit – im Horizont des konfessionellen Zeitalters“, betonte Weiß am Donnerstagabend, 21. März, vor mehr als 80 Zuhörerinnen und Zuhörern im Pfarrheim von Heidenfeld. Bischof Dr. Franz Jung kritisierte zuvor in seinem Grußwort den oft ideologisch geprägten „Kampf um die Erinnerungskultur“, der derzeit voll im Gang sei.

Fastenpredigten 2024 über den seligen Liborius Wagner

Im 50. Jahr der Seligsprechung von Liborius Wagner beschäftigten sich die Fastenpredigten in Stadtlauringen mit dem Märtyrerpriester. Von 1626 bis zu seinem gewaltsamen Tod 1631 war er Pfarrer von Altenmünster.

Osterbasteln im Roncallihaus

Am 16. März trafen sich zahlreiche Jungen und Mädchen gemeinsam mit Pfarrer Daigeler und unserem Team zum nunmehr sechsten Kreativnachmittag im Roncallihaus. Zusammen machte sich die Gruppe auf den Weg, um das bevorstehende Osterfest, von Palmsonntag, bis Christi Himmelfahrt, mit allen Sinnen zu verstehen.

Fastenessen in Stadtlauringen zugunsten des Misereor-Hilfswerkes

Bei strahlendem Sonnenschein fanden viele Besucher des Frühlingsmarktes und des Sonntagsgottesdienstes am 5. Fastensonntag ins Roncallihaus zum Fastenessen. Die Kolpingsfamilie übernahm die Organisation und die Einkaufskosten für den Eintopf, sodass die gespendeten Einnahmen in Höhe von 809,70€ komplett an das Misereor-Hilfswerk übergeben werden konnten.

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Schneider in Stadtlauringen

Gespannt lauschten die über 100 Besucher im Stadtlauringer Amtshaus zwei humorvollen und kurzweiligen Vorträgen von Prof. Dr. Stefan Schneider, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Der gebürtige Stadtlauringer widmete sich in seinem ersten Vortrag dem Thema Hautkrebs. Mithilfe eines Laubbläsers schilderte er anschaulich den Bernoulli Effekt, gab einen Einblick in die Statistik zur Häufigkeit von schwarzem und weißem Hautkrebs und informierte über neue Forschungsansätze und daraus resultierende Therapiemöglichkeiten, die zu einer Verbesserung der Lebenserwartung geführt hatten bspw. durch mRNA-Vakzine. Darüber hinaus erläuterte Prof. Schneider die Notwendigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit von Physik, Medizin und Informatik, um auf dem Gebiet der Krebsforschung zu wichtigen Erkenntnissen zu gelangen.

Firmung im Schweinfurter Oberland

52 junge Christen aus den Pfarreien des Schweinfurter Oberlands hatten sich mit ihren Angehörigen am Freitag, den 8. März, zu einem feierlichen Pontifikalamt in der Schonunger Kirche St. Georg versammelt. Der Würzburger Bischof Dr. Franz Jung war gekommen, um den Jugendlichen das Sakrament der Firmung zu spenden. Die Firmung bildet in der katholischen Kirche nach Taufe und Erstkommunion den dritten Schritt der vollen Aufnahme in die Gemeinschaft. Dabei steht der Bischof dafür, dass diese kirchliche Gemeinschaft nicht nur in einem Dorf besteht, sondern wir als Christen zu einer weltweiten Gemeinschaft gehören.

Informationsabend zum Ukraine- und Rumänienhilfstransport der Kolpingsfamilie Stadtlauringen

Mithilfe bei der Versorgung von Binnenflüchtlingen im Raum Czernowitz in der Ukraine, Unterstützung bei der Versorgung verwundeter Soldaten und Zivilisten, Hilfe für die vom Krieg besonders betroffenen Gebiete im Osten der Ukraine und Ausbildung von Traumatherapeuten: Von diesen Schwerpunkten der Arbeit von Kolping Ukraine konnte deren Geschäftsführer Vasyl Savka in bewegenden Worten per Videoschalte die Teilnehmenden bei dem Informationsabend über den letztjährigen Ukraine- und Rumänienhilfstransport der Kolpingsfamilie Stadtlauringen informieren. Savka hob vor allem den hohen Bedarf an Traumatherapie hervor und den Bedarf an Sach- und Geldspenden, vor allem an Verbandsmaterial, Stromgeneratoren und Medikamenten.

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