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Predigt von Pfarrer Daigeler zum 5. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wenn wir beispielsweise einem Kind versuchen zu erklären, warum es richtig ist, an Gott zu glauben, dann wird oft gesagt: Es ist gut, dass „da oben“ jemand auf dich aufpasst. Gott, eine Art „höhere Macht“, die es gut mit uns meint und gleichsam die Hand dazwischen hält, bevor mir etwas passiert… Oder wenn ein Bekannter über den Austritt aus der Kirche nachdenkt, dann werden ihm auch kirchliche Verantwortungsträger sagen, dass die Kirche doch so viele Sinnvolles und Gutes tut: Krankenhäuser, Kindergärten, soziale Einrichtungen…

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 4. Sonntag im Jahreskreis C 

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, nach nur sieben Sekunden haben wir uns ein Bild gemacht, wenn wir mit jemandem in Kontakt treten. Nur sieben Sekunden entscheiden über Erfolg oder Misserfolg, sagen Imageberater. Sie beraten Menschen, damit sie mit ihrem ersten Eindruck punkten etwa in einem Bewerbungsgespräch. Sieben Sekunden ist nicht viel. Dann habe ich schon einen Eindruck vom anderen, der nurmehr schwer zu ändern ist.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 3. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, ein wichtiger Bestandteil des Neuen Testaments sind die Briefe des heiligen Paulus. Als Missionar war er unterwegs im damaligen Römischen Reich, besonders in Kleinasien (also in der heutigen Türkei) und in Griechenland. An verschiedenen Orten gründete der Apostel christliche Gemeinden, an anderen stärkte er die Menschen, die bereits von Jesus gehört hatten, im Glauben. Dabei weist Paulus auf die Herzmitte des Glaubens hin: Jesus ist für unsere Sünden gestorben und er ist auferstanden.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 2. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wir verwenden das Wort „Wunder“ in verschiedenen Zusammenhängen. Etwas ist „wunderbar“ für uns, wenn es uns besondere Freude bereitet. „Ein Wunder, dass ich noch rechtzeitig angekommen bin“, sagen wir, wenn etwas knapp zuging und wir überrascht bzw. froh sind, dass alles dennoch gut ging… Es liegt auf der Hand, dass der Begriff „Wunder“ im biblischen Sinn etwas Größeres benennt. Dabei sind die Autoren des Neuen Testaments durchaus sparsam mit diesem Wort. Der Evangelist Johannes spricht viel häufiger von „Zeichen“ (semeion), die Jesus wirkt.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Fest der Taufe des Herrn C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, es gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen, dass er angenommen sein möchte. Für ein Kind ist es eine unschätzbare und unersetzbare Erfahrung, dass es von seinen Eltern angenommen ist. Junge Menschen wenden manchmal große Mühen, modische Erfordernisse oder Zeit für „social media“ auf, um dazu zu gehören – zu einer Gruppe, zu einem bestimmten Kreis. Und Seelsorger, Begleiter und Psychologen werden uns berichten können, wie schwer es manchem Menschen fällt, sich selbst anzunehmen – als der, der er oder sie nun einmal ist, mit bestimmten Eigenschaften, mit Stärken und eben auch mit Schwächen.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Fest der Erscheinung des Herrn / Dreikönig

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, liebe Sternsinger, wir feiern Epiphanie, „Erscheinung des Herrn“. An Weihnachten haben wir die Freude über die Geburt des Heilands mit Maria und Josef und mit den Hirten geteilt. Alles etwas stiller, familiärer, so scheint es zumindest. Das heutige Fest zeigt den welt- und zeitumspannenden Anspruch der Geburt Christi. Alle Menschen sollen die Frohe Botschaft erfahren: Gott ist uns nahe. Er hat sich uns gezeigt und offenbart, damit wir ihm glauben.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 2. Sonntag nach Weihnachten C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, am heutigen Sonntag nach der Weihnachtsoktav hören wir erneut das Vorwort, den Prolog des Johannesevangeliums, den wir auch am Ersten Weihnachtstag hören konnten. Die Zeilen sind ein Staunen über das Wort Gottes, das vor aller Zeit war und das sich mitgeteilt hat – mit Fleisch und Blut.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Neujahrstag

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, für den kommenden März sind in ganz Bayern Pfarrgemeinderatswahl angesetzt. Wir haben bislang nicht für jeden Ort unserer Pfarreiengemeinschaft genug oder überhaupt Kandidaten. Erzähle ich das, um am ersten Tag des neuen Jahres die Stimmung zu trüben oder um Sie mit einem Vorwurf nach Hause zu schicken? Nein, aber ich meine, an diesen Beispielen wird etwas sichtbar. Wir nehmen in der Gesellschaft und in der Kirche häufig an, dass bestimmte Dinge einfach oder immer „da“ seien.

Predigt von Pfarrer zum Jahresschluss 2021 

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, viele Dinge bewegen uns, wenn wir auf das Jahr 2021 zurückschauen – vermutlich vor allem in unserem eigenen Leben: wenn etwa in unserer Familie ein Kind zur Welt kam, ein Paar geheiratet hat oder wir einen Menschen zu Grabe begleitet haben; wenn uns Gesundheit oder Krankheit beschieden war; wenn uns beruflich oder familiär Herausforderungen gestellt wurden, die noch offen sind oder die wir bewältigt haben.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Fest der Heiligen Familie C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, der Sonntag nach Weihnachten ist der Heiligen Familie geweiht. Ein recht junges Fest im kirchlichen Kalender, etwa 100 Jahre alt. Beim ersten Hören scheint es uns selbstverständlich. Ein Kind wird geboren, da denken wir in jedem Fall auch an eine Mutter und in den meisten Fällen auch an einen Vater. Weihnachten das Fest der Geburt Christi lässt uns also auch dankbar an die Gottesmutter Maria und an den heiligen Josef, denken. Jesus, Maria und Josef – die Heilige Familie.

Predigt von Pfarrer Daigeler am Weihnachtstag

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, viele Menschen begehen heute weltweit das Weihnachtsfest. Auf unterschiedliche Weise feiern sie es: Für die einen ist es Teil ihres Glaubens, dass sie die Geburt Christi feiern; für andere ist es eine Tradition, ein Brauch, dass die Familie zusammenkommt und man einander Zeit und Aufmerksamkeiten schenkt; wieder andere müssen auch heute arbeiten im Dienst für andere; und eine gar nicht so kleine Gruppe kann mit diesem Feiertag gar nichts anfangen.

Predigt von Pfarrer Daigeler in der Christmette

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, es gibt viele Dinge, die man, obwohl sie schön sind, leicht übersieht, weil sie klein, leise oder unscheinbar sind, weil sie uns selbstverständlich oder alltäglich vorkommen. Manche Menschen gehen bewusst wandern oder pilgern, um die Schönheit der Schöpfung wahrzunehmen, die wir in der Geschwindigkeit des Autos oft übersehen: Ein beeindruckender Sonnenaufgang, eine frische Blüte, ein Bildstock am Weg… Anderen fällt erst auf, wenn jemand aus der Familie krank wird oder ausfällt, dass er oder sie nicht selbstverständlich ist. Oft fällt es uns dann erst auf, wenn etwas im Haushalt an Sorge und Aufmerksamkeit wegfällt. Wir nehmen vieles an und meinen, es sei selbstverständlich auch in der Gemeinde, in Vereinen, in der Familie oder in unserer Kirche…

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