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Predigt von Pfarrer Daigeler zu Weihnachten

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, „das Wort ist Fleisch geworden“. So sprechen es Christen, wenn sie den „Engel des Herrn“ beten. So hören wir es am Weihnachtsfest im Evangelium, wo sich dieses Bekenntnis findet, nämlich im Prolog, also dem Vorwort, des Johannesevangeliums.

Predigt von Pfarrer Daigeler in der Christmette

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, für viele Menschen liegt über diesen Wochen eine Wolke der Verunsicherung. Es ist das eine und scheinbar einzige Thema, wenn wir die Nachrichten hören oder wenn wir mit anderen sprechen: Corona… Keiner bleibt unberührt von diesem Thema. Sei es, dass man Sorge hat um die Gesundheit oder um den Arbeitsplatz, um die wirtschaftliche Existenz, die man sich aufgebaut hat. Und besonders den Eltern und Kindern werden große Einschränkungen zugemutet, deren Folgen für die Entwicklung weitreichend sein werden…

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Vierten Adventssonntag

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, das Große und Spektakuläre erfährt die meiste Aufmerksamkeit. Wir neigen als Menschen dazu, unsere Augen und Ohren dorthin zu richten, wo es blinkt oder knallt. Und die vielfältigen Medien verstärken die Neigung noch. Über Frauen und Männer mit großer Bekanntheit wird mehr berichtet; sie werden nach ihrer Meinung gefragt… Es scheint vielen einleuchtend, dass vor allem diejenigen die Welt bewegen, die große Macht, Geld oder Einfluss haben.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum dritten Adventssonntag

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, es gibt kein „ideales“ Leben. Für mich ist die gegenwärtige Krise geradezu ein Weckruf, dass wir von den „Allmachtsphantasien“ lassen, der Mensch könne alles lösen, der Mensch könne selbst über das Leben bestimmen – über seinen Anfang und sein Ende. Es gibt nur das „irdische“ Leben für uns Menschen, das zerbrechlich und ausgesetzt ist.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 2. Adventssonntag

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, in der Krise sind die „Macher“ hoch im Kurs, diejenigen, die sagen: „Ich weiß, wo es lang geht. Ich habe die Lösung…“ In unserer Zeit wird das verstärkt durch die Unzahl von Medien und sozialen Veröffentlichungsmöglichkeiten. Hier präsentieren sie die Schillernden und Schönen, die Einflussreichen und Lauten: „Schaut auf mich. Schaut, wie toll mein Leben ist… Ich zeig es Euch…“

Predigt von Pfarrer Daigeler zum ersten Adventssonntag

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wenn ein Menschenkind auf die Welt kommt, wird es hoffentlich von einer Mutter in den Arm genommen. Und wenn ein Mensch aus dieser Welt geht, hält ihn hoffentlich die Hand eines lieben Menschen. Dass einer zu mir steht, mir zur Seite steht, ist lebenswichtig. Und um eben dieses Thema dreht sich auch die Adventszeit, die wir mit dem ersten Adventssonntag beginnen.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Christkönigssonntag

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, ich hoffe, Sie beschäftigen sich nicht zu sehr mit den gängigen, innerkirchlichen Debatten. Hier, etwa bei dem sogenannten „Synodalen Weg“, wird häufig über Macht und den Umgang mit Macht diskutiert. Nicht, dass dies kein Thema wäre, aber der vielfach erweckte Eindruck, es könnte Räume oder Gemeinschaften geben, in denen keine Macht ausgeübt wird, hat nichts mit der Wirklichkeit des Menschen zu tun. Sobald mehr als eine Personen da ist, wird auch Macht ausgeübt.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 33. Sonntag im Jahreskreis A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, die Zeit vor dem Ersten Advent wird auch als Ende des Kirchenjahres bezeichnet. Die biblischen Lesungen dieser Tage sind geprägt von der Erwartung der Wiederkunft des Herrn. In den ersten Generationen der Christenheit, als die mündliche Überlieferung der Worte Jesu verschriftlicht wurde, war diese Erwartung sehr lebendig. Das letzte Buch das Neuen Testaments endet mit dem sehnsuchtsvollen Ruf: „Komm, Herr Jesus, komme bald“.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 32. Sonntag im Jahreskreis A 

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, „Gesundheit ist das Wichtigste“, hört man nahezu bei jedem runden Geburtstag vor allem in höherem Alter. Und keiner widerspricht. Kaum jemand traut sich, Wasser in den Wein dieser verbreiteten Lebensphilosophie zu gießen, obwohl sie nirgends im Evangelium zu finden ist.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Fest Allerheiligen

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, das Fest Allerheiligen weitet unseren Blick, denn es macht eine weite Perspektive auf: Nicht die Leiden oder die Traurigkeit, nicht das, was bedrängt oder verunsichert, ja nicht einmal der Tod hat das letzte Wort, sondern Christus, der Auferstandene, hat das letzte Wort und sein Wort heißt: Leben!

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Weltmissionssonntag

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, mit dem Wort „Mission“ verbinden Menschen unterschiedliche Bilder. Die einen denken an frühere Jahrhunderte, dass die Apostel aufbrachen und das Evangelium verkündeten. Andere denken an andere Kontinente, dass Missionare, vorrangig Ordensmänner und -frauen, in eine fremde Welt aufbrachen und durch Predigt und durch tatkräftige Hilfe den christlichen Glauben weitergaben. Ich möchte noch eine dritte Assoziation hinzufügen: Bereits im Jahr 1948 sprach der Jesuit P. Ivo Zeiger bei einem Katholikentreffen davon, dass Deutschland ein „Missionsland“ geworden sei.

Predigt von Pfr. Daigeler zum 29. Sonntag im Jahreskreis A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, häufig werden heute Sachverhalte in Extrempositionen dargestellt, in „Alternativlosigkeiten“. So als gäbe es beispielsweise nur die vollständige Isolierung sämtlicher Menschen oder die gänzliche Leugnung eines Virus. Nur in wenigen Fällen helfen solche extremen Gegenüberstellungen weiter. Das begegnet auch im Gottesglauben. Es gibt auf der einen Seite eine Vorstellung von Gott, der letztlich nur ein höheres Wesen ist, der über allem schwebt, aber letztlich mit nichts Konkretem in unserer Welt etwas zu tun hat. Und dann gibt es die andere Vorstellung, dass Gott alles bis ins Detail bestimmen würde, die Menschen also nur „ausführende Organe“ in einer Art Uhrwerk wären. Beide Positionen überzeugen nicht. Die eine nimmt Gott nicht ernst, die andere den Menschen nicht.

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