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Marienfigur aus der Altenmünsterer Pfarrkirche renoviert

Noch rechtzeitig im Marienmonat Mai konnte Pfarrer Daigeler die historische Marienfigur vom Restaurator abholen. Von Ruß und Staub befreit lädt die Statue nun wieder auf dem Seitenaltar in der Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt zum Gebet ein. Ein Wohltäter hat die Kosten der Renovierung übernommen zu Ehren der Gottesmutter.

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Predigt von Pfarrer Daigeler zum 7. Sonntag der Osterzeit

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

„Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen, sei mir gnädig und erhöre mich!“ Mit diesem Psalmvers beginnt die Messe vom heutigen 7. Sonntag der Osterzeit. Wie auch sonst in den Psalmen wird hier zutiefst Menschliches vor Gott ausgedrückt. Das innerste Regen des Herzens kommt vor in der Heiligen Schrift und im Gottesdienst. Das soll uns zu allererst ermutigen: Wir dürfen alles, was uns bewegt, was uns zu Herzen geht, was uns freut oder traurig macht, vor Gott bringen. Er hat ein offenes Ohr, ein offenes Herz für uns.

Liborius-Wagner-Besinnungspfad in Altenmünster eingeweiht

„Antiquissimae fidei novus martyr“, so schrieben die Augustiner-Chorherren vom Kloster Heidenfeld auf den Grabstein, den sie für Liborius Wagner in ihrer Kirche anbrachten, wo sie ihn 1661, also dreißig Jahre nach seinem Märtyrertod, umbetteten. Zu Deutsch heißt dieser Satz: „Des uralten Glaubens neuer Zeuge“. Das ist auch das Anliegen des Liborius-Wagner-Besinnungspfades, der am Samstag, den 23. Mai, in Altenmünster eingeweiht wurde. Es geht um die Frage, was hat uns dieser Glaubenszeuge, der vor bald 400 Jahren lebte, heute noch zu sagen.

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Predigt von Pfarrer Daigeler zum Fest Christi Himmelfahrt

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

wer ist Jesus Christus? Um diese Frage dreht sich unser Glaube und ganz besonders das heutige Fest Christi Himmelfahrt. Dabei handelt es sich nicht um eine akademische Frage für Theologen und Geistliche. Es geht um eine wesentliche, ja unausweichliche Frage für jeden, der Christ sein möchte.

Bittandacht an den vier Kapellchen in Stadtlauringen

„Bewahre uns an Leib und Seel“, so heißt es in einem alten Lied, das zu den sogenannten Bitttagen gesungen wird. Die Bitttage liegen in der Woche um Christi Himmelfahrt. Sie sind ein alter Brauch, dass Gläubige in der Zeit der Aussaat um das Gedeihen von Feldfrüchten und um das tägliche Brot bitten. In jüngerer Zeit wurde dieses kirchliche Ritual erweitert um das Gebet für die Bewahrung der Schöpfung und für gerechte Arbeitsbedingungen.

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Predigt von Pfarrer Daigeler zum 6. Ostersonntag

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

Krisen werfen Fragen auf: Was ist zu tun? Wie ist zu reagieren? Damit bringen sie nicht unbedingt Neues hervor, vielmehr legen sie Haltungen und Annahmen in uns offen. So kann man es auch gegenwärtig beobachten – ganz dem griechischen Ursprung des Wortes „krisis“ entsprechend, das so viel wie „Unterscheidung“ und „Entscheidung“ bedeutet.

Feierliche Maiandacht in Stadtlauringen mit Pfarrer Klaus Weber

Dass in diesem Jahr alles anders als gewohnt ist, braucht wohl keine weitere Erklärung. Nachdem in Bayern seit dem 4. Mai wieder Gottesdienste erlaubt sind, gehen viele Gemeinden erste Schritte zum gemeinsamen Gebet. Auch in der Pfarreiengemeinschaft Stadtlauringen wurden Kirchen vorbereitet mit Hinweisschildern, damit die Gläubigen leichter den vorgesehenen Abstand einhalten können. Einer der ersten größeren Gottesdienste war die feierliche Maiandacht am 10. Mai. Üblicherweise finden diese Marien-Gottesdienste in der beliebten Kerlachkapelle statt. Diese ist zwar seit Ostern sonntags für das persönliche Gebet geöffnet, doch für größere Andacht mit Abstandsregeln kommt sie nicht in Frage. So entschied man sich für die große Pfarrkirche in Stadtlauringen. Damit wenigstens "ein Stück Kerlachkapelle" auch dort erlebbar wird, hat Wolfgang Steinruck ein eindrucksvolles Foto der Muttergottes aus der Kapelle vergrößert und zur Verfügung gestellt.

pdfSakramentsandacht am 5. Sonntag der Osterzeit

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Predigt von Pfarrer Daigeler zum 5. Ostersonntag

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

manchen Menschen fällt der Glaube schwer, weil Gott nicht sicht- und hörbar ist, wie es doch viele Dinge in dieser Welt sind. Dabei ist es freilich nicht so, dass wir uns nur von sicht- oder hörbaren Dingen beeinflussen lassen. Man muss das in diesen Tagen wohl nicht näher ausführen, dass ein für unsere Augen nicht sichtbarer Virus die ganze Welt durcheinander gewirbelt hat und es noch immer tut.

In Stadtlauringen ist die Kerlachkapelle, genannt nach der Flurlage, ein fester Bestandteil im kirchlichen Leben. Trauungen oder besondere Gottesdienste anlässlich von Jubiläen oder runden Geburtstagen werden hier gerne ausgerichtet.

Jeweils am ersten Tag im Monat Mai, der in der katholischen Kirche Maria, der Mutter Jesu geweiht ist, gehen Gläubige aus der ganzen Pfarreiengemeinschaft Stadtlauringen abends den Rosenkranz betend den Weg zur Kapelle auf einer Anhöhe südlich des Dorfes hoch. Doch in diesem Jahr war das nicht möglich. 

Einladung, den Marienmonat Mai in der Familie zu begehen

Die vergangenen Wochen haben uns auch den Wert der Hauskirche in Erinnerung gerufen. Früher gab es den Brauch, daheim einen "Maialtar" zu schmücken, also ein Bild / eine Statue der Gottesmutter mit Blumen und einer Kerze zu zieren. Das wäre doch eine schöne Sache für den Mai 2020, dass wir uns so unserer himmlischen Mutter anvertrauen. Der Heilige Vater hat an alle Gläubigen zum Monat Mai 2020 geschrieben:

Liebe Brüder und Schwestern, im Monat Mai bringt das Volk Gottes ganz besonders seine Liebe und Verehrung für die Jungfrau Maria zum Ausdruck. In diesem Monat ist es Brauch, den Rosenkranz zu Hause in der Familie zu beten. Die Einschränkungen der Pandemie haben uns „gezwungen“, den häuslichen Aspekt zur Geltung zu bringen, auch unter geistlichem Gesichtspunkt.

pdfGebet am 4. Ostersonntag

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Predigt von Pfarrer Daigeler zum 4. Ostersonntag

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

„Ausgangsbeschränkungen“ gehört sicher zu den besonders häufig verwendeten Worten der jüngsten Zeit. Das Wort und diese Erfahrung kannten wir bis dahin nicht. Mehr als sonst zieht es viele nach draußen zu einem Spaziergang… Wir sehnen uns danach, Türen zu durchschreiten – auch im übertragenen Sinn: „Türen“ zum anderen. Denn Leben ohne Begegnung ist nur Dasein.

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