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Predigt von Pfr. Daigeler zum 29. Sonntag im Jahreskreis A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, häufig werden heute Sachverhalte in Extrempositionen dargestellt, in „Alternativlosigkeiten“. So als gäbe es beispielsweise nur die vollständige Isolierung sämtlicher Menschen oder die gänzliche Leugnung eines Virus. Nur in wenigen Fällen helfen solche extremen Gegenüberstellungen weiter. Das begegnet auch im Gottesglauben. Es gibt auf der einen Seite eine Vorstellung von Gott, der letztlich nur ein höheres Wesen ist, der über allem schwebt, aber letztlich mit nichts Konkretem in unserer Welt etwas zu tun hat. Und dann gibt es die andere Vorstellung, dass Gott alles bis ins Detail bestimmen würde, die Menschen also nur „ausführende Organe“ in einer Art Uhrwerk wären. Beide Positionen überzeugen nicht. Die eine nimmt Gott nicht ernst, die andere den Menschen nicht.

Betrachtungen zum hl. Josef von unserem Pfarrer sind im Christiana-Verlag erschienen

Im Oktober neu erschienen sind Betrachtungen, die Pfarrer Dr. Daigeler in der Fastenzeit 2020 verfasst hat, unter dem Titel: "Heiliger Josef, schütze die Kirche. Betrachtungen über den Patron der Kirche für unsere Zeit". Gedruckt wurde das Büchlein im Christiana-Verlag (und FE-Verlag), der in Kisslegg im Allgäu angesiedelt ist.

Wallfahrt zur Trösterin der Betrübten

In außergewöhnlichen Zeiten tut es meist gut das "Gewöhnliche" zu tun. Und das ist für Christen, gemeinsam beten und glauben. Das war auch das Ziel einer gemeinsamen Wallfahrt von 28 Pilgern nach Kevelaer. Geschützt durch die geltenden Hygiene-Regeln, ermutigt durch das gemeinsame Vertrauen auf Jesus und seine heilige Mutter brachen die Wallfahrer am Morgen des 12. Oktober von Stadtlauringen in Richtung Niederrhein auf. Für die meisten Pilger war es der erste Besuch im zweitgrößten Marienwallfahrtsort Deutschlands. 

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Kirchweihsonntag

Die Stadtlauringer Kirche St. Johannes feiert am zweiten Oktobersonntag ihr Kirchweihfest. Hier finden Sie die Predigt zu diesem Anlass:

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, durch die Beschränkungen in der Pandemie ist vielen noch einmal deutlicher geworden, was uns an Leib und Seele fehlt, wenn menschliche Kontakte fehlen, wenn gemeinsame Feiern fehlen. Das Leben ist Begegnung und wir leben vom Austausch mit anderen Menschen. Das ist nicht weniger wichtig als das tägliche Brot, denn es ist die Nahrung für die Seele. Das gilt auch für den Glauben. Er will Stütze und Halt sein, Stärkung an Leib und Seele.

Zum Erntedankfest

Neben den wunderbar geschmückten Erntealtären in den Kirchen unserer Pfarreiengemeinschaft luden auch die biblischen Lesungen des 27. Sonntag im Jahreskreis (A) zum Nachdenken über das Geschenk des Lebens, das wir von Gott anvertraut bekommen haben, ein. Hier die Predigtgedanken von Pfarrer Daigeler:

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, viele Christen feiern an diesem Sonntag Erntedank. Aber für mich ist nicht so ganz klar, was wollen wir mit diesem Fest aussagen?

Einweihung von fünf Bildstöcken und einem Wegkreuz in Birnfeld

Bildstöcke prägen die fränkische Flur. Es sind in Stein gemeißelte Bitt- und Dankgebete. Sie wurden meist aus Dankbarkeit nach überstandenem Leid oder als Zeichen der Frömmigkeit gestiftet. Auch im Markt Stadtlauringen sind viele dieser Denkmäler der Volksfrömmigkeit zu finden, so auch in Birnfeld, wo ein neuer Bildstock, vier restaurierte Bildstöcke und ein Wegkreuz eingeweiht wurden.

Pfarrer Dr. Eugen Daigeler (Stadtlauringen) ist neuer Vorsitzender des Klerusvereins der Diözese Würzburg.

Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins am Mittwoch, 30. September, in Würzburg wurde er zum Nachfolger von Domvikar Dr. Burkard Rosenzweig gewählt, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl angetreten war. Rosenzweig, der den Klerusverein seit 2011 leitete, hatte sich eine Verjüngung der Führung des Klerusvereins gewünscht, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins.

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Predigt von Pfarrer Daigeler zum 26. Sonntag im Jahreskreis A

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

„Reform“ ist für viele ein positiv besetztes Wort. Häufig werden Reformen gefordert von Regierungen, aber auch in unserer Kirche etwa beim sogenannten „Synodalen Weg“, wo man meint, über die Lehre Jesu abstimmen zu können, und meint, diese ergänzen oder verändern zu dürfen. Es ist bemerkenswert, dass man das Wort „Reform“ im kirchlichen Sprachgebrauch meist mit Anpassungen an Moden und verbreitete Meinungen verbindet und weniger mit dem, was der Begriff von der Wortbedeutung her meint, nämlich Re-form, also „Rückführung“ in die ursprüngliche, in die eigentliche Form. Denn das wäre durchaus ein christliches Lebensprogramm immer wieder an der Form Jesu, an seinem Beispiel, an seiner Lehre Maß nehmen und davon die eigene Lebensform prägen lassen.

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Predigt von Pfarrer Daigeler zum 25. Sonntag im Jahreskreis A

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

es gibt unterschiedliche Reaktionen auf das eben gehörte Evangelium von den Arbeitern im Weinberg. Die einen sind eher ablehnend nach dem Motto: Lohn erhält man nach der Anzahl der geleisteten Stunden. Das ist doch „ungerecht“, was der Weinbergsbesitzer da macht. Die anderen schauen von einem ganz anderen Blickwinkel und freuen sich: Auch der, der in der letzten Stunde zum Herrn findet, erhält noch den Lohn, findet das Heil.

Fortbildung für die Kindergottesdienst-Teams der Pfarreiengemeinschaft

Die Familienseelsorgerin Birgit Kestler begeisterte am Samstag, 12. September wieder einmal mit Ideen und Material zu Kindergottesdiensten – besonders aber durch ihre sehr fröhliche, abwechslungsreiche und anschauliche Art der Darbietung.

Es war eine kleine Runde von Mitarbeiterinnen der Kindergottesdienst-Teams Stadtlauringen und Birnfeld, die sich am Samstag auf den Weg ins Dekanatszentrum Schweinfurt machten. Dort hatte Frau Kestler schon den Raum vorbereitet und empfing die Teilnehmerinnen und die Gemeindereferentin Angela Stein mit viel Material zu Kindergottesdiensten, wie Biblische Erzählfiguren, Tücher, Bilder u. v. m.

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Predigt von Pfarrer Daigeler zum 24. Sonntag im Jahreskreis A

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

viele Gläubige kennen das Gebet „Jesus, dir leb. Jesus dir sterb. Jesus, dein bin ich tot und lebendig.“ Ich habe als Kind gelernt, dass man, wenn man in die Kirche kommt, sich zunächst in die Bank kniet und still dieses Gebet spricht. Vielerorts wird es auch gemeinschaftlich als Danksagungsgebet nach der heiligen Messe gesprochen.

Jubiläum 70 Jahre Kolpingsfamilie Stadtlauringen     

Am 5. September 1950, also vor genau 70 Jahren, wurde die Kolpingsfamilie Stadtlauringen unter Pfarrer Ludwig Schinke gegründet. Wegen der geltenden Beschränkungen wurde der Tag nicht in feierlicher Weise begangen, dennoch stand beim Kolpingbild in der Pfarrkirche eine Kerze und das Kolpingbanner um den Tag zu ehren - in Dankbarkeit für das Geleistete und mit der Bitte um Segen für das Kommende.

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