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Sternsingeraktion im Schweinfurter Oberland

Bereits in den Gottesdiensten am Sonntag nach Neujahr wurden in mehreren Kirchen des Schweinfurter Oberlands Sternsinger mit dem Segen ausgesandt. Kreide, Weihrauch und mancherorts auch Wasser wurde nach altem Brauch geweiht, um den Segen Gottes für das neue Jahr sichtbar und erfahrbar zu machen. Die zahlreichen Kinder und Jugendlichen, die am Sonntag, den 4. Januar, und vor allem am Dreikönigstag mehrere Stunden unterwegs waren, schrieben an viele Türen "C+M+B+" 2026, zu deutsch: "Christus segne dieses Haus".

Pfarrer Dr. Eugen Daigeler unterstrich in seiner Predigt, wie wertvoll dieser Brauch sei. "Ihr Sternsinger sagt uns allen, wie wichtig das Fest der Erscheinung des Herrn ist." Er ging auf die missionarische Botschaft dieses Festes ein, das aussage: Alle sind an der Krippe willkommen. "Laden wir andere Menschen in unsere Gemeinschaft ein", so der Pfarrer. Am Ende der Messfeiern sandten die Geistlichen des Pastoralen Raums Seliger Liborius Wagner die Sternsinger aus, damit sie zum Segen vieler werden.

In diesem Jahr richtete die Sternsingeraktion einen besonderen Blick auf Bangladesch. Unter dem Motto "Schule statt Fabrik" sammelten die Kinder und Jugendlichen Spenden, dass weltweit Kinder zu ihrem Recht auf Schulbildung kommen. Ein herzlicher Dank gilt den Sternsingern, ihren Begleitern und Unterstützern der Aktion sowie den Spendern.

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