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Predigt von Pfarrer Daigeler zum Dreifaltigkeitssonntag

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

an der Wende von der 50-tägigen Osterzeit hinein in den Jahreskreis steht das Fest der heiligsten Dreifaltigkeit. Es ist wie ein Scharnier von der Festzeit in den Alltag. Es ist wie eine Zusammenfassung, eine Vergewisserung darüber, in welchem Geist, in welcher Gesinnung, mit welchem Glauben wir unseren Weg als Christen gehen – gehen wollen.

Feierliche Maiandachten in Stadtlauringen

Die diesjährigen Maiandachten in Stadtlauringen standen unter dem Motto „Mit Maria glauben.“ Den Auftakt der Maiandachten machte Pfarrer Klaus Weber (eigener Bericht). Die Suche des 12-jährigen Jesus stand im Mittelpunkt der zweiten Maiandacht, der Pfarrvikar Uwe Schüller aus der Pfarrei Heilig Geist, Schweinfurt, vorstand. Unter dem Motto „Mit Maria Gottes Nähe suchen“ ermutigte Pfarrvikar Schüller die Gläubigen durch das Lebenszeugnis Mariens mit Zuversicht und Vertrauen den eigenen Weg der Gottessuche und der Nachfolge Christi zu beschreiten. Familie Göpfert sorgte für die musikalische Umrahmung der Andacht.

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Predigt von Pfarrer Daigeler zum Pfingstfest

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

jeden Tag prasseln unzähligen Nachrichten, Worte und Bilder auf uns ein. Manchmal fällt es uns schwer zu sagen, was davon überhaupt wichtig und zielführend ist. Oder manche Menschen wissen in der gegenwärtigen Krise aufgrund der zahlreichen Meinungen und ununterbrochenen Veränderungen nicht mehr, wie sie die Ereignisse einordnen sollen.

Marienfigur aus der Altenmünsterer Pfarrkirche renoviert

Noch rechtzeitig im Marienmonat Mai konnte Pfarrer Daigeler die historische Marienfigur vom Restaurator abholen. Von Ruß und Staub befreit lädt die Statue nun wieder auf dem Seitenaltar in der Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt zum Gebet ein. Ein Wohltäter hat die Kosten der Renovierung übernommen zu Ehren der Gottesmutter.

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Predigt von Pfarrer Daigeler zum 7. Sonntag der Osterzeit

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

„Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen, sei mir gnädig und erhöre mich!“ Mit diesem Psalmvers beginnt die Messe vom heutigen 7. Sonntag der Osterzeit. Wie auch sonst in den Psalmen wird hier zutiefst Menschliches vor Gott ausgedrückt. Das innerste Regen des Herzens kommt vor in der Heiligen Schrift und im Gottesdienst. Das soll uns zu allererst ermutigen: Wir dürfen alles, was uns bewegt, was uns zu Herzen geht, was uns freut oder traurig macht, vor Gott bringen. Er hat ein offenes Ohr, ein offenes Herz für uns.

Liborius-Wagner-Besinnungspfad in Altenmünster eingeweiht

„Antiquissimae fidei novus martyr“, so schrieben die Augustiner-Chorherren vom Kloster Heidenfeld auf den Grabstein, den sie für Liborius Wagner in ihrer Kirche anbrachten, wo sie ihn 1661, also dreißig Jahre nach seinem Märtyrertod, umbetteten. Zu Deutsch heißt dieser Satz: „Des uralten Glaubens neuer Zeuge“. Das ist auch das Anliegen des Liborius-Wagner-Besinnungspfades, der am Samstag, den 23. Mai, in Altenmünster eingeweiht wurde. Es geht um die Frage, was hat uns dieser Glaubenszeuge, der vor bald 400 Jahren lebte, heute noch zu sagen.

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Predigt von Pfarrer Daigeler zum Fest Christi Himmelfahrt

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

wer ist Jesus Christus? Um diese Frage dreht sich unser Glaube und ganz besonders das heutige Fest Christi Himmelfahrt. Dabei handelt es sich nicht um eine akademische Frage für Theologen und Geistliche. Es geht um eine wesentliche, ja unausweichliche Frage für jeden, der Christ sein möchte.

Bittandacht an den vier Kapellchen in Stadtlauringen

„Bewahre uns an Leib und Seel“, so heißt es in einem alten Lied, das zu den sogenannten Bitttagen gesungen wird. Die Bitttage liegen in der Woche um Christi Himmelfahrt. Sie sind ein alter Brauch, dass Gläubige in der Zeit der Aussaat um das Gedeihen von Feldfrüchten und um das tägliche Brot bitten. In jüngerer Zeit wurde dieses kirchliche Ritual erweitert um das Gebet für die Bewahrung der Schöpfung und für gerechte Arbeitsbedingungen.

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Predigt von Pfarrer Daigeler zum 6. Ostersonntag

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

Krisen werfen Fragen auf: Was ist zu tun? Wie ist zu reagieren? Damit bringen sie nicht unbedingt Neues hervor, vielmehr legen sie Haltungen und Annahmen in uns offen. So kann man es auch gegenwärtig beobachten – ganz dem griechischen Ursprung des Wortes „krisis“ entsprechend, das so viel wie „Unterscheidung“ und „Entscheidung“ bedeutet.

Feierliche Maiandacht in Stadtlauringen mit Pfarrer Klaus Weber

Dass in diesem Jahr alles anders als gewohnt ist, braucht wohl keine weitere Erklärung. Nachdem in Bayern seit dem 4. Mai wieder Gottesdienste erlaubt sind, gehen viele Gemeinden erste Schritte zum gemeinsamen Gebet. Auch in der Pfarreiengemeinschaft Stadtlauringen wurden Kirchen vorbereitet mit Hinweisschildern, damit die Gläubigen leichter den vorgesehenen Abstand einhalten können. Einer der ersten größeren Gottesdienste war die feierliche Maiandacht am 10. Mai. Üblicherweise finden diese Marien-Gottesdienste in der beliebten Kerlachkapelle statt. Diese ist zwar seit Ostern sonntags für das persönliche Gebet geöffnet, doch für größere Andacht mit Abstandsregeln kommt sie nicht in Frage. So entschied man sich für die große Pfarrkirche in Stadtlauringen. Damit wenigstens "ein Stück Kerlachkapelle" auch dort erlebbar wird, hat Wolfgang Steinruck ein eindrucksvolles Foto der Muttergottes aus der Kapelle vergrößert und zur Verfügung gestellt.

pdfSakramentsandacht am 5. Sonntag der Osterzeit

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Predigt von Pfarrer Daigeler zum 5. Ostersonntag

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

manchen Menschen fällt der Glaube schwer, weil Gott nicht sicht- und hörbar ist, wie es doch viele Dinge in dieser Welt sind. Dabei ist es freilich nicht so, dass wir uns nur von sicht- oder hörbaren Dingen beeinflussen lassen. Man muss das in diesen Tagen wohl nicht näher ausführen, dass ein für unsere Augen nicht sichtbarer Virus die ganze Welt durcheinander gewirbelt hat und es noch immer tut.

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