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Gebetläuten für eine hörbare, kirchliche Gemeinschaft

In der kommenden Zeit – bis wir wieder öffentlich Gottesdienst feiern dürfen, läutet jeden Abend in den Kirchen unserer Pfarreiengemeinschaft um 21 Uhr die große Glocke drei Minuten. Es ist uns wichtig, dass wir ein spürbares Zeichen unserer kirchlichen Gebetsgemeinschaft setzen.

Darum bitten wir Sie, dass jeder von uns um 21 Uhr, wo er gerade ist, spricht: „Herr, bleibe bei uns!“ und ein Vaterunser und ein Ave Maria spricht. Unser Pfarrer gibt dann in der Kirche für Sie alle den Segen. Vielleicht singen Sie auch gemeinsam etwas: Segne du, Maria oder Von guten Mächten wunderbar geborgen…

pdfGebetsgemeinschaft

Jugendkreuzweg verbindet Tradition mit modernen Symbolen

Auf ungewöhnliche Weise begegnen junge Menschen Jesus beim ökumenischen Jugendkreuzweg. Icons – das sind Symbole, die in der Welt der sozialen Medien genutzt werden – wurden verbunden mit Ikonen, das sind gemalte Glaubensbekenntnisse. Die Texte knüpfen an die lange Tradition der Betrachtung der Passion Christi an und verbinden diese mit der Passion der Menschheit unserer Zeit.

Erste gemeinsame Firmung für das Schweinfurter Oberland in Schonungen

77 Jugendliche aus den Pfarreiengemeinschaften Hesselbach, Marksteinach, Schonungen und Stadtlauringen konnte Weihbischof Ulrich Boom am Donnerstag, 12. März, das Sakrament der Firmung spenden. Zehn Firmlinge aus Schonungen konnten leider wegen der Einschränkungen aufgrund des Corona-Virus nicht an der Feier teilnehmen. Für sie soll nach Angaben des Schonunger Pfarramts ein Ersatztermin gefunden werden.

Auch im Friedrichsheim in Stadtlauringen fand in diesem Jahr ein Gottesdienst zum Weltgebetstag statt. Gemeindereferentin Angela Stein informierte zunächst über das Land Simbabwe und feierte mit den Senioren den Gottesdienst. Die Farben Simbabwes waren an Tüchern erkennbar, Bilder und Tierfiguren veranschaulichten die Natur in diesem südafrikanischen Land.

Missionar P. Sebastian zu Gast in Ballingshausen

Am Zweiten Fastensonntag wird im Gottesdienst das Evangelium von der Verklärung Christi vorgetragen. Das nahm P. Sebastian Dumont von der Gemeinschaft "Missionare Diener der Armen" zur Grundlage seiner Predigt. Der Pater stammt aus Belgien und ist derzeit für die Ausbildung des Ordensnachwuchses in Spanien tätig. Die Einsatzorte der Missionsgemeinschaft liegen in Peru, in Mexiko und auf Kuba.

Besuch der Erstkommunionkinder im Bibelturm in Haßfurt

Die letzte Woche im Leben Jesu können die Besucher im Ostergarten in Haßfurt miterleben. So machten sich an zwei Samstagen, am 7. und am 14. März, auch die Erstkommunionkinder aus der Pfarreiengemeinschaft Liborius Wagner Markt Stadtlauringen auf den Weg, um die Passionsgeschichte mit allen Sinnen zu erfahren.

Wichtige Szenen der Ostergeschichte werden in fünf unterschiedlich gestalteten Räumen im unteren Stadtturm in Haßfurt in Führungen begleitet. Ganz oben im Turm findet sich die Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem, mit dem Schofar-Horn werden die Familien danach zur Feier des letzten Abendmahls eingeladen. Die Zwiespältigkeit, richtige Entscheidungen zu treffen, die Dunkelheit der Leidensnacht und die Helle und Freude der Auferstehung werden in weiteren Räumen erlebt.

Weltgebetstag der Frauen 2020

Der Weltgebetstag wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet und am ersten Freitag im März in mehr als 120 Ländern gefeiert. In unserer Pfarreiengemeinschaft fanden ökumenische Gottesdienste in Oberlauringen und Wetzhausen statt. Glaube, Gebet und Handeln für eine gerechte Welt gehören in der weltweit größten ökumenischen Frauenbewegung untrennbar zusammen.

Die Texte und Lieder kamen in diesem Jahr von Frauen aus Simbabwe. Die Simbabwerinnen haben den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“. Sie vermitteln trotz der schwierigen Situation eine klare Botschaft der Hoffnung und des Aufbruchs.

"Wir hatten genügend Helfer und Sachspenden und da war die Notwendigkeit, dass man im großen Rahmen hilft". So erklärt Werner Steinruck den Start der Hilfslieferungen für notleidende Menschen in Rumänien vor einem Vierteljahrhundert durch die Kolpingsfamilie Stadtlauringen. Im kommenden September wird der 25. Hilfstransport verabschiedet. In diesem Jahr wird deshalb im März zu einem Benefizkonzert für die Rumänienhilfe eingeladen und Mitte des Monats werden bei einem Informationsabend die bisherigen Aktionen vorgestellt.

Großplakat in Stadtlauringen weist auf den St. Josef

Vor 150 Jahren, am 8. Dezember 1870, erklärte der selige Papst Pius IX. feierlich den heiligen Josef zum "Schutzpatron der katholischen Kirche". Er tat dies in einer Zeit großer Umbrüche und Angriffe auf die Kirche. In Deutschland herrschte zu dieser Zeit der "Kulturkampf" und der Staat schränkte die Rechte der Kirche massiv ein.

Ziborium restauriert 

Starke Gebrauchsspuren hatten die umfassende Restaurierung einer Hostienschale in Altenmünster notwendig gemacht. Das Gefäß mit Deckel birgt normalerweise die konsekrierten Hostien, also die heilige Kommunion, im Tabernakel.

Auf der Hostienschale findet sich eine kleine Darstellung des seligen Liborius Wagner. Dieser hat bis zu seinem Martyrium im Jahr 1631 den Gläubigen in der Altenmünsterer Pfarrkirche die heilige Eucharistie gereicht. Er ist wie es in lateinischer Sprache heißt: "Des uralten Glaubens neuer Zeuge". Er ist Zeuge für den Glauben der Kirche, dass in den Sakramenten Christus wahrhaft und leibhaft gegenwärtig ist und bleibt.

Heiliger Josef – Schütze die Kirche in unserer Zeit

Die Pfarreiengemeinschaft Liborius Wagner Markt Stadtlauringen lädt herzlich ein zu den diesjährigen Fastenpredigten.

Vor 150 Jahren, am 8. Dezember 1870, erklärte Papst Pius IX. den heiligen Josef zum „Patron der katholischen Kirche“. Das Jubiläum richtet den Blick auf diesen „stillen“, doch mächtigen Helfer der Gläubigen und der Kirche – auch in unserer Zeit. Die Fastenpredigten greifen darum das Thema auf: „Heiliger Josef – Schütze die Kirche in unserer Zeit“. Die Predigten werden jeweils sonntags um 17 Uhr gehalten von Pfarrer Dr. Eugen Daigeler in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, Stadtlauringen, im Rahmen eines Wortgottesdienstes.

Der heilige Valentin von Terni wirkte segensreich im 3. Jahrhundert. Er traute schon damals Paare nach christlichem Ritus und diese Ehen sollen besonders glücklich geworden sein. Der Legende nach erfreute er die Menschen auch mit Blumen aus seinem Garten. Seit vielen Jahrhunderten feiern nun Menschen überall auf der Welt den Valentinstag – und zeigen sich ihre Liebe mit Blumen und anderen kleinen Geschenken.

So erwartete die kleinen und großen Kindergottesdienst-Besucher am Samstag, 15. Februar, im Brauhaus in Birnfeld dann auch eine mit Blumen und vielen Herzen gestaltete „Mitte“.

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