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pdfGebet am Karfreitag

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Predigt von Pfarrer Daigeler zum Karfreitag

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

in diesen Tagen wird häufiger als sonst von „Helden“ gesprochen. Menschen, die in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder in Supermärkten arbeiten, werden öffentlich erwähnt. Man dankt ihnen. Das ist gut und richtig. Gleichzeitig ist es erstaunlich, dass es offenbar eine Krise braucht, damit viele bemerken, wie abhängig wir von anderen und voneinander sind. Keiner hat sich selbst in dieses Leben gerufen, keiner hat selbst alles erreicht oder geschaffen, von dem er lebt. Jeder lebt auch von dem, was andere für ihn tun. Jeder kann auch etwas einbringen, von dem andere leben.

Heiliges Grab in der Fuchsstädter Kirche

pdfGeistige Kommunion

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Gründonnerstag

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

die schlichte Feier der Messe vom Letzten Abendmahl in diesem Jahr führt uns auch den Ernst unseres Glaubens vor Augen. Gemeinsam singen, gemeinsam essen… All das ist für uns mit Freude, ja Fröhlichkeit verbunden. Und das darf auch sein. Doch es geht bei der heiligen Messe nicht bloß um ein Beisammensein – sei es aus Gewohnheit oder aus einem besonderen Festanlass.

Pfarreiengemeinschaft Stadtlauringen unterstützt Christen im Heiligen Land

Am Palmsonntag wurden in vielen Pfarreien Palmzweige oder grüne Zweige gesegnet. Sie konnten mitgenommen werden, um eine kleines, österliches Hoffnungszeichen in der eigenen Wohnung zu setzen. Traditionell befestigen Menschen Zweige an einem Kreuz in ihren Zimmern.

pdfGebet am Palmsonntag

 

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Palmsonntag

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

im Priesterseminar haben wir manchmal etwas scherzhaft gesagt, dass ein Satz aus dem Palmsonntagsevangelium doch ein guter Primzispruch sei: „Bindet den Esel los, der Meister braucht ihn.“ Es ist nicht mein Primizspruch geworden, doch inzwischen würde ich es gar nicht mehr nur scherzhaft meinen. In diesem einfachen Wort liegt ja eine tiefe Bedeutung: Jesus sucht vielfältige Unterstützung für sein Werk. Auch Dinge, die mir alltäglich oder gewöhnlich erscheinen, werden wichtig, wenn unser Herr sie braucht, wenn sie bereits sind, sich von Jesus in Dienst nehmen zu lassen – genauer in den Dienst seines Heilswerkes nehmen zu lassen.

Mit dem Einzug in Jerusalem begann Jesus seinen Leidensweg. Er führte vom Jubel in der Gemeinschaft durch Einsamkeit, Angst und Tod hin zum Licht der Auferstehung. Als Christen sind wir hineingenommen in den Weg Jesu. Auch zu unserem Leben gehören Dunkelheit, Nacht und Licht.

Angebot für Familien mit Kindern

Wie jedes Jahr sind wir wieder auf dem Weg zum Osterfest. Leider können wir zurzeit keine Gottesdienste feiern, selbst die gemeinsame Prozession mit den Palmkätzchen oder den gebastelten Palmbuschen kann nicht stattfinden. Auch Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern werden wir nicht in gewohnter Weise miteinander feiern können.

Früherer Pfarrer Hans Beetz geht in den Ruhestand

Bischof Dr. Franz Jung hat Pfarrer Hans Beetz (69), Leiter der Pfarreiengemeinschaft Sankt Martin Brend, Brendlorenzen, mit Wirkung vom 1. Oktober 2020 in den dauernden Ruhestand versetzt. Für seinen langjährigen, treuen und guten Dienst in der Seelsorge sprach der Bischof ihm den oberhirtlichen Dank aus.

Nicht gemeinsam, aber doch vernetzt und verbunden beten

                               Für die Zeit der Ausgangsbeschränkungen steht in der Kirche in Stadtlauringen ein Gnadenbild der Gottesmutter von Schönstatt. Es wartet, bis das „Pilgern“ von Haus zu Haus wieder ohne Probleme möglich ist. Alle, die in der Kirche beten, sind herzlich eingeladen, auch vor dem Bild der „Pilgernden Gottesmutter“ zu verweilen und alle Sorgen und Nöte dieser Zeit vor Gott zu bringen.

Wir Menschen brauchen auch Zeichen für unseren Glauben; so steht dieses Gnadenbild zurzeit auf dem Gabentisch, neben der großen Muttergottesstatue. Wer eine Bitte, einen Dank oder sonst einen Gedanken aufschreiben möchte, kann das dort tun und diesen Gedanken in den Krug legen, der vor dem Gabentischchen steht. Wir Hauptamtlichen nehmen alle Ihre Anliegen hinein in unser persönliches Gebet bzw. in die Messfeier.

Gerade jetzt bitten wir darum, dass die „Pilgernde Gottesmutter“ mit uns auch durch schwierige Zeiten geht und uns zu Christus führt. Ganz besonders laden wir ein, wem es möglich ist, täglich ein Rosenkranz-Gesätz oder einen ganzen Rosenkranz zu beten. Damit verbinden wir uns über die Pfarreiengemeinschaft hinaus auch mit allen anderen Rosenkranz-Betern und -Beterinnen.

Fest der „Verkündigung des Herrn“!

Bild Frau Stein„Meine Hoffnung und meine Freude,
meine Stärke, mein Licht.
Christus, meine Zuversicht,
auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht,
auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.“

(Gotteslob Nr. 365; Gesang aus Taizé)

 

Bild: Frau Angelico: Verkündigung an Maria
Quelle: Joachim Schäfer, Ökumenisches Heiligenlexikon

Der Frühling kommt! In den Gärten blühen nach Schneeglöckchen und Krokus nun die ersten Narzissen und Tulpen auf. Die Tage werden allmählich wärmer.

Mitten in dieser Zeit des beginnenden Frühlings und in dieser besonderen Fasten-Zeit im März 2020, in der unser gewohntes Leben so manche unliebsame Unterbrechung und Veränderung erfährt, - feiern wir Christen das Fest der „Verkündigung des Herrn“!

Außergewöhnliche Rumpelaktion

Die Ministranten der Pfarreiengemeinschaft laden am Karfreitag zur Beteiligung an einer besonderen Aktion ein.

Gedanken zum Josefstag

Am 19. März ist der Festtag des heiligen Josef. In Krisenzeiten wie diesen konnte er leider nicht mit feierlichen Gottesdiensten begangen werden. Doch die Priester unserer Pfarreiengemeinschaft nahmen die Menschen und Anliegen mit hinein in die Feiern der heiligen Messe, die nicht öffentlich zelebriert wurden.

Gebetläuten für eine hörbare, kirchliche Gemeinschaft

In der kommenden Zeit – bis wir wieder öffentlich Gottesdienst feiern dürfen, läutet jeden Abend in den Kirchen unserer Pfarreiengemeinschaft um 21 Uhr die große Glocke drei Minuten. Es ist uns wichtig, dass wir ein spürbares Zeichen unserer kirchlichen Gebetsgemeinschaft setzen.

Darum bitten wir Sie, dass jeder von uns um 21 Uhr, wo er gerade ist, spricht: „Herr, bleibe bei uns!“ und ein Vaterunser und ein Ave Maria spricht. Unser Pfarrer gibt dann in der Kirche für Sie alle den Segen. Vielleicht singen Sie auch gemeinsam etwas: Segne du, Maria oder Von guten Mächten wunderbar geborgen…

pdfGebetsgemeinschaft

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