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Pfarreiengemeinschaft Liborius Wagner Markt Stadtlauringen – Bereits zum fünften Mal unternahm die Pfarreiengemeinschaft Liborius Wagner Markt Stadtlauringen ihre jährliche Wallfahrt zum Grab ihres Patrons in Heidenfeld. Bei sommerlichem Wetter ging es zu Fuß von Röthlein durch die Felder in die Wallfahrtskirche. Singend und betend griffen die Pilger drei zentrale Anliegen aus der Lebensbotschaft des seligen Märtyrerpriesters auf: Gebet für die Einheit der Christen, für die Priester im Seelsorgedienst und für die eigene Pfarreiengemeinschaft.

In Heidenfeld angekommen wurden die Wallfahrer mit feierlichem Glockengeläut und von Ministranten empfangen. Pfarrer Eugen Daigeler und sein Mitbruder Duc Ninh Nguyen aus Prosselsheim zelebrierten mit gut 80 Gläubigen das Wallfahrtsamt. In der Predigt deutete Pfarrer Daigeler das Zeugnis des Liborius. Dieser sei nicht für einen "erdachten oder irgendeinen" Glauben gestorben, er habe sein Leben für Christus gegeben, der "nicht nur in Erinnerung bleiben wollte, sondern leibhaft und berührbar in seiner Kirche unter uns Menschen sein" wolle. So gehören für den seligen Märtyrer Jesus und die Kirche zusammen. Dies sei, so der Stadtlauringer Pfarrer, Ermutigung, auch heute für den Glauben Zeugen zu sein und sich in der konkreten Kirche zu engagieren.

Am Ende der heiligen Messe konnten die Pilger einzeln mit einer Reliquie des seligen Liborius Wagner segnen lassen, bevor es zur Stärkung ins Pfarrheim ging. Dort hatten Helfer aus der Pfarrgemeinde Heidenfeld Getränke und Brotzeit vorbereitet. Man war sich einig, dass dies eine schöne Tradition geworden sei. So sagte man in wörtlichen Sinn: "Auf Wiedersehen".

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