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Pfarreiengemeinschaft Liborius Wagner Markt Stadtlauringen – Trotz Schnee und winterlicher Temperaturen waren zahlreiche Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft und darüber hinaus gekommen, den Gedenktag des seligen Liborius Wagner zu feiern. So war die Pilgerhofkirche bis auf den letzten Platz gefüllt, als Weihbischof Herwig Gössl mit den sieben Konzelebranten einzog. An diesem Pontifikalamt konnten in diesem Jahr via Radio Horeb auch Gläubige in ganz Deutschland teilnehmen.

Herzlich begrüßte Pfarrer Daigeler die Gläubigen, die Mitbrüder sowie den Bamberger Weihbischof. Dieser ging in seiner beeindruckenden Predigt auf den "Tag zur Heiligung der Priester" ein, der im Bistum Würzburg bewusst am 9. Dezember, dem Tag des Martertodes von Liborius Wagner, begangen wird. "Braucht die Kirche heilige Priester? Brauchen wir sie?", fragte der Oberhirte in seiner Ansprache. "Ja", lautete seine Antwort, denn Heiligkeit bedeute Jesus in seinem Leben ernstzunehmen, ganz auf ihn zu bauen - in der konkreten Situation, in die man gestellt sei. Priester heute wie auch in den zerstrittenen Zeiten des 30-jährigen Krieges, in die Liborius gestellt war, können fragen: Was bewirkt mein Planen und Schaffen? Doch seinen täglichen Dienst zu tun - in der Hingabe, im Dienst an den Menschen - sei das entscheidende, so der Weihbischof. Dabei nicht sich in den Mittelpunkt zu stellen, sondern "den Herrn groß zu machen", das sei Heiligkeit. Und in diesem Sinne brauchen wir heilige Priester - damals wie heute.

Musikalisch wurde das Pontifikalamt festlich gestaltet von Jakob Keller an der Orgel und Fabian Neubert als Kantor. Die zahlreichen Rückmeldungen für die bestärkende Feier zeigen, wie das Zeugnis der Heiligen und der gemeinsam gefeierte Glaube den Weg auch für unsere Zeit weisen.

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