logo pg liborius wagner Stadtlauringen
Pfarreiengemeinschaft Liborius Wagner Markt Stadtlauringen – Am Weißen Sonntag feierte unsere Pfarreiengemeinschaft das Fest der Erstkommunion. In der Sonntagsmesse der Stadtlauringer Pfarrkirche gingen 15 Kinder zum ersten Mal zum Tisch des Herrn. Um Dinge und Personen wirklich, "mit dem Herzen" kennen zu lernen, brauche es Zeit, so Pfarrer Daigeler in seiner Predigt. Darum habe der christliche Gottesdienst immer denselben Kern, immer steht der Herr im Mittelpunkt. „Wir feiern die Hingabe Jesu, sein Opfer. Denn Jesus ist hindurchgegangen durch den Tod in das Leben“, so der Pfarrer.

Das ist nicht bloße Erinnerung, wie die Apostel durch die wir Jesus berühren. Er schenkt sich uns mit Leib und Blut in der heiligen Kommunion. Sie ist Jesus selbst. Sie ist immer "dieselbe", immer "derselbe" Herr. Sie ist das Wertvollste, das die Kirche zu geben habe - das wird den Kindern an diesem Feiertag geschenkt.

Zum vierten Mal wurde die Erstkommunion in Stadtlauringen als gemeinsame Feier der Pfarreiengemeinschaft in der Pfarrkirche von Stadtlauringen begangen. Die musikalische Gestaltung oblag der Jugendband „Regenbogen" der Kolpingsfamilie. Nach dem Gottesdienst begleitete unter festlichem Glockengeläut die Stadtlauringer Jugendblaskapelle die Kinder und ihre Eltern mit den Ministranten auf dem Zug um die Kirche.

Am Nachmittag dieses strahlenden Tages fand die Dankandacht in der Birnfelder Kirche statt. Die Kommunionkinder kamen mit ihren Eltern noch einmal zusammen, um Dank zu sagen für den Feiertag und für das Geschenk der heiligen Kommunion. Diese stand im Mittelpunkt der eucharistischen Andacht, in der das allerheiligste Sakrament in der Monstranz zur Anbetung ausgesetzt wurde.

Traditionell feiern die Kinder am Montag noch eine Dankmesse. Diese zelebrierte Pfarrer Daigeler in der Sulzdorfer Kirche St. Jakobus. Er verwies die Kinder auf das Beispiel der Gottesmutter Maria. Sie habe den Engel gefragt, wie Jesus in ihr Leben kommen kann. So dürfen auch die Kinder ihre Eltern, Lehrer und Seelsorger nach dem Glauben fragen. Maria macht schließlich Mut, ganz zu vertrauen, dass für Gott nichts unmöglich ist. Gott ist der Immanuel, der "Gott-mit-uns".

­