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Feier der Firmung für den Pastoralen Raum Schweinfurter Oberland

Froh gelaunt versammelten sich am Freitag, den 13. März, 54 Firmlinge in der Üchtelhäuser St. Jakobuskirche. Die Firmbewerber aus den 21 Kirchorten des Schweinfurter Oberlands hatten sich seit November auf den Empfang des Sakramentes vorbereitet. Begleitet wurde der Firmunterricht, der u.a. Gottesdienste, einen ökumenischen Jugendkreuzweg, ein Projekt mit der Caritas, einen Katechese-Tag in Marktsteinach beinhaltete, von Gemeindereferentin Barbara Gössmann-Schmitt, Diakon Frank Menig und Pfarrer Dr. Eugen Daigeler gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Begleitet von der Band Regenbogen zog der Altardienst mit Bischof Dr. Franz Jung in das Gotteshaus. Herzlich begrüßte Ortspfarrer Kai Söder den Oberhirten, die Firmlinge und ihre Paten und Familien. Der Bischof ging in seiner Predigt auf den zentralen Satz zur Spendung der Firmung ein: "Sei besiegelt mit der Gabe Gottes, dem Heiligen Geist". Ausgehend von verschiedenen Gütesiegeln, die es im Handel und in anderen Lebensbereichen gibt, deutete er die Salbung. Diese erfolgt auf der Stirn, was eine Art "Eigentumssiegel" darstellt: "Ihr gehört zu Gott!", sagte Bischof Franz. Der Bischof nimmt diese Salbung mit dem heiligen Chrisamöl vor, was auf die unverlierbare Würde der Getauften und Gefirmten hinweist. Das bezeichnete der Würzburger Bischof als "Qualitätssiegel". Schließlich werden die jungen Christen in Form eines Kreuzes gesalbt. Dieses "Schutzsiegel" unterstreiche, dass es in allen Herausforderungen, Niederlagen und Kreuzwegen Hoffnung gibt durch Jesus, der den Tod besiegt hat, so Jung.

Nach der Predigt beteten alle anwesenden Gläubigen in der gut gefüllten Kirche um den Heiligen Geist für die Firmlinge. Begleitet von ihren Paten traten sie nun vor den Bischof und empfingen das Sakrament der Firmung. Nach der Feier der Eucharistie erklang das Lied "Wer glaubt, ist nie allein", eine Erfahrung, die an diesem Festtag als Mitfeiernden machen konnten. Nach der Messfeier drängten sich die Firmlinge um den Bischof, der sich gerne Zeit nahm für ein ermunterndes Wort und ein gemeinsames Foto.

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