Ökumenischer Gottesdienst zur Gebetwoche für die Einheit der Christen
Die Texte der Gebetswoche für die Einheit der Christen wurden im Jahr 2026 von den Gläubigen der Armenisch-Apostolischen Orthodoxen Kirche erarbeitet. Am Freitag, den 23. Januar, beteten Gläubige aus verschiedenen Orten des Oberlands gemeinsam bei einer ökumenischen Andacht in der Oberlauringer Heilig-Kreuz-Kirche.
Der evangelische Pfarrer Max Ulrich Keßler begrüßte herzlich am Beginn des Gottesdienstes, der das Thema Christus „Licht vom Licht“ in Worten und Liedern aufgriff. Gemeinsam mit Pfarrer Dr. Eugen Daigeler leitete er die Gebete, die aus dem „Sonnenaufgangsgebets“, einer der täglichen Gebetszeiten der Armenischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert, genommen waren.
In seiner Predigt erläuterte Pfarrer Daigeler diese Texte. Sie seien mit einer ökumenischen Absicht eingeführt worden. Man wollte eine Gruppe sonnenanbetender Heiden gewinnen, nicht durch Einschüchterung oder Verhandlungen, sondern sprach vom Allerbesten, was das christliche Zeugnis zu bieten hat: von Jesus Christus, dem Licht der Welt. Das bezeichnete Daigeler „als Vorbild“. Darum rief er auf, dass Christen gemeinsam vom Licht der Hoffnung Zeugnis geben und durch Nächstenliebe das Licht teilen. Entsprechend der Lesung aus dem Epheserbrief habe jeder dazu unterschiedliche Begabungen und Talente, die für den „einen Leib Christi“ eingebracht werden sollen.








