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Pfarreiengemeinschaft Liborius Wagner Markt Stadtlauringen – Mit einem Ausrufezeichen beginnen katholische Christen die Fastenzeit. Mit Asche, die nach altem Brauch von den Palmzweigen des Vorjahres stammt, lassen sie sich ein Kreuz auf die Stirn zeichnen. So geschah es auch in den Aschermittwochsmessen in unserer Pfarreiengemeinschaft in Birnfeld (Seniorenheim), in Ballingshausen und in Stadtlauringen.

Die Asche ist ein Zeichen der Vergänglichkeit und der Begrenztheit. Das Kreuz ist durch Christus das Zeichen des Lebens. Man könnte sagen: Es ist das "Pluszeichen" Gottes. Gott will unsere Wege durchkreuzen und so Heil in unheilvolle Situationen, Barmherzigkeit in unsere Schuld, Leben in unseren Tod bringen. Die Fastenzeit lädt ein, sich in Gebet, Fasten und Nächstenliebe neu für diesen Gott des Lebens zu öffnen.

So ist die Fastenzeit oder die österliche Bußzeit nicht nur eine Zeit des "Weniger" und des Verzichts, es ist ebenso eine Zeit des "Mehr". Die "heiligen 40 Tage" können als Zeit genutzt werden, in der man mal Zeit für die Werktagsmesse oder die Kreuzwegandacht einplant, in der man einen lange schon geplanten und immer wieder verschobenen Besuch macht, in der man neu lernt Schönes zu verkosten, was einem angesichts zu vieler "Genüsse" im Alltag manchmal aus dem Blick gerät.

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